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02.01.12 07:21

Frohes neues Jahr

wieder mal ein paar neue Berichte


Rub: Allgemein

Hochwasser

Wie Ihr sicher schon festgestellt habt, gibt es nicht mehr so viele neue Berichte wie auch schon. Ich einiges mit der neuen Homepage des Subaru-Team Innerschwyz zu tun. Das Erstellen hat Jürgen Luhne übernommen, ich bin jetzt verantwortlich für die Inhalte und den Unterhalt der Seite. Zeit habe ich ja jetzt. An der GV im März habe ich mein Amt als Aktuar in Vorstand des Teams abgegeben. Und das war auch gut so, die Entscheidung dazu habe gefällt, als es Michael letztes Jahr schlecht ging und er sich immer wieder übergeben hat. Da habe ich gemerkt, dass man mit einem behinderten Kind, wenn es ihm schlecht geht halt noch mehr Arbeit hat und damit halt andere Sachen zu kurz kommen. Deshalb habe ich mein Amt im Vorstand abgegeben, denn jetzt wäre es sicher machbar, die anstehenden Arbeiten zu erledigen, aber wer weiss schon, wie lange es Michael wieder so gut geht? Da ich aber doch noch ein Hobby und etwas zu erledigen brauche mache ich jetzt halt diese Homepage.

Ein prägendes Erlebnis war sicher das Unwetter vom 20. Juni in unserer Region. Ich hätte nie gedacht, dass die Alp, die hinter unserem Haus durchfliesst, in so kurzer Zeit derart ansteigen kann. Wir hatten ja noch Glück, beim Bauernhof visàvis ist die Alp über die Ufer getreten und hat das Land und den Vorplatz überschwemmt. Und wenn es noch 10 Minuten länger so geregnet hätte wäre unser Keller sicher auch nicht ohne Wasser davongekommen, aber ein Schutzengel hat wohl seine Hand über uns gehalten. Am 21. und 22.6 hätten ich in den WK des Zivilschutz Einsiedeln einrücken sollen, doch auf Grund der Schäden in unserer Region wurde beschlossen, dass wir statt 2 Tage Theorie und übungen in der Zivilschutzanlage in die Unwettergebiete im Gross und in Unteriberg helfen gehen. Und das war auch gut so, die Hilfe war sicher nötiger als irgendwelche Übungen. Die Bilder, die ich im Gross und im Unteriberg gesehen habe haben mich doch schon noch zum überlegen gebracht. Gegen die Natur sind wir halt machtlos, ich habe Leute gesehen, deren ganzes Hab und Gut nur noch Abfall war. Wenn die Natur was vorbestimmt hat, kann man halt nichts ändern, wie bei uns mit Michael, man muss es halt akzepieren und weitermachen. Aber es gab auch "schöne" Momente, so zum Beispiel am Freitag im Altersheim Unteriberg, als man am Morgen noch durch ca. 20 cm Schlamm und Dreck die kaputten Möbel rausgetragen hat, danach den Schlamm rausschaufelte und schliesslich das ganze Erdgeschoss mit Wasser ausgespült hat. Die Helfer vor dem Altersheim schafften den Schlamm mit dem Bagger und von Hand weg und schliesslich war es möglich, dass man am Abend ins Alterheim rein kommen konnte und sich auch im Erdgeschoss bewegen konnte, ohne dass man dreckige Schuhe bekommen hat. Somit war es klar, dass die Bewohner das Heim nicht verlassen mussten. Und der Dank der Angestellten des Heims für die geleistete Arbeit war mehr wert als alles Geld der Welt!


Die Alp läuft schon über
Der Tag danach, Wasserstand fast wieder normal

Auf den Bildern seht ihr das Unwetter und den Tag danach

Auf dem ersten Bild der Alp am 20.6.07 von meinem Küchenfenster aus gesehen. Zu sehen dass das Wasser bereits beim Bauernhof über die Ufer tritt. Das zweite Bild der Alp am Tag danach, der Wasserstand ist normalerweise um diese Jahreszeit noch weniger hoch als auf dem Bild. Am rechten Rand seht ihr noch einen Teil wo die grossen Steine der Uferbefestigung einfach weggespült wurden. Wie geschrieben, wir hatten Glück und kene Schäden, aber so was live zu sehen ist schon eindrücklich und zeigt einem wie machtlos man wäre und was für Glück man gehabt hat, wenn man die Bilder von anderen Gebieten gesehen hat!